Categories
Aktuelles

bündnis mikroplastikfrei @ Mistfest 2025

Am 13. und 14. September 2025 waren wir beim Mistfest der MA48 im 17. Wiener Gemeindebezirk mit eigenem Stand vertreten!

Wussten Sie, dass in Österreich jährlich rund 21.200 Tonnen Mikroplastik durch Reifenabrieb in die Umwelt gelangen? Das entspricht etwa 2,4 kg pro Person – jedes Jahr!

Um darauf aufmerksam zu machen, haben wir auf unserem Stand alten Fahrradschläuchen neues Leben eingehaucht. Klar: Damit haben wir das Problem nicht gelöst. Aber wir haben zahlreiche interessante Gespräche über Mikroplastik geführt, sind mit Menschen in Kontakt gekommen, die sich über Mikroplastik informieren wollten  und jede Menge Kinder glücklich gemacht, die mit tollen Schlüsselanhängern, Ohrringen und Taschen nachhause gegangen sind. 

👉 Sehen Sie selbst: Hier finden Sie die Berichterstattung vom Mistfest. Herzlichen Dank an W24 für den Beitrag im Video!

Categories
Aktuelles

APA Science: Mikroplastik – Vom Wunderwuzzi zum Problemfall

Kunststoff hat unsere Welt in den letzten Jahrzehnten tiefgreifend und auf vielfältige Weise geprägt. Der vielseitige Werkstoff bringt viele Vorteile mit sich, birgt jedoch in seiner kleinsten Form erhebliche Risiken – für Umwelt und Gesundheit.

Im Vorfeld der UNO-Verhandlungsrunde zur Eindämmung von Kunststoffverschmutzung, die vom 5. bis 14. August in Genf stattfindet, hat APA-Science Redaktion recherchiert, welche aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse es zu Mikroplastik gibt – und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden sollten.

Mikroplastik ist ein wachsendes globales Umwelt- und Gesundheitsproblem. Obwohl der Begriff erst 2004 geprägt wurde, zeigen aktuelle Studien, dass Mikro- und Nanoplastik heute fast überall nachweisbar sind – von Meeresgrund über Berggipfel bis ins menschliche Gewebe. Die Partikel entstehen u. a. durch Abrieb, Alterung von Kunststoffen und synthetische Textilien und gelangen über Luft, Nahrung oder Wasser in Mensch und Tier.

Gesundheitliche Risiken sind noch nicht eindeutig belegt, doch Hinweise auf mögliche Schäden an Organen, Zellen und dem Immunsystem verdichten sich. Mikroplastik kann sich mit Schadstoffen verbinden, Entzündungen fördern und möglicherweise sogar Krebs begünstigen. Die Forschung steckt jedoch noch in den Anfängen – auch wegen technischer Herausforderungen bei der Analyse.

Politisch wird ein globales Kunststoffabkommen verhandelt. Bisher scheitert es an unterschiedlichen Interessen (z. B. Produktionsbegrenzung vs. Abfallwirtschaft). Initiativen wie der österreichische „Aktionsplan Mikroplastik 2022–2025“ versuchen, auf nationaler Ebene gegenzusteuern. Prognosen gehen davon aus, dass sich die Kunststoffproduktion in den nächsten Jahrzehnten noch drastisch steigern wird – mit langfristig unklaren Folgen für Mensch, Tier und Umwelt.

Auch das bündnis mikroplastikfrei hat mit Beiträgen und Statements beim Entstehen des Beitrags mitgewirkt.

Den gesamten Artikel der APA Science Redaktion finden Sie hier: Mikroplastik – Vom Wunderwuzzi zum Problemfall

Categories
Aktuelles

Unsichtbare Last: Mikroplastik in jedem Atemzug

Neue Studien zeigen, dass wir deutlich mehr Mikroplastik einatmen als bisher angenommen. Erwachsene nehmen täglich bis zu 68.000 Partikel über die Atemluft auf, Kinder rund 47.000. Besonders in Innenräumen wie Wohnungen oder Autos ist die Belastung hoch – dort sammeln sich winzige Kunststoffteilchen aus Textilien, Möbeln oder Fahrzeugverkleidungen.

Die Teilchen sind oft kleiner als zehn Mikrometer – und können tief in die Lunge eindringen. Welche Auswirkungen das langfristig auf unsere Gesundheit hat, ist bislang kaum erforscht. Doch eines ist klar: Mikroplastik ist längst Teil unseres Alltags – höchste Zeit, dass wir genauer hinschauen und handeln.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Categories
Aktuelles

Podcast Tipp: Dr. Bezard’s Morgen­besprechung

Mikroplastik, Schadstoffe & Ewigkeitschemikalien: Univ.-Prof. Dr. Thilo Hofmann (Umweltgeowissenschaften, Universität Wien) spricht mit OA Dr. Georg C. Bézard über Mikroplastik, PFAS und andere unsichtbare Gefahren, die uns täglich begleiten – beim Trinken, Atmen, Kochen. Wie belastet sind Teflonpfannen, Babyflaschen, Kosmetika und Outdoor-Kleidung wirklich? Und was können wir selbst tun?

Prof. Hofmann gibt Einblick in aktuelle Forschung, klärt Mythen auf und erklärt, warum Aufklärung wichtiger ist als Panik.

Jetzt reinhören und mehr erfahren – den Link zum Podcast auf youtube finden Sie hier.

Categories
Aktuelles News

Mikroplastik in Softdrinks

Eine aktuelle Analyse zeigt, dass 85 Prozent der 20 getesteten Softdrinks Mikroplastik enthalten.

Das Umweltbundesamt hat im Auftrag der Salzburger Arbeiterkammer 20 im Lebensmittelhandel erhältliche Softdrinks (15 Limonaden und 5 Eistees) verschiedener gängiger Marken und Hersteller auf Mikroplastik untersucht. In 17 von 20 Proben wurden Partikel zwischen 25 und 500 Mikrometer nachgewiesen – im Schnitt 5,6 Stück pro Liter, mit einem Höchstwert von 22,7 Stück/Liter.

Wie gelangt Mikroplastik in Getränke?

Die Analyse legt nahe, dass Mikroplastik aus unterschiedlichen Quellen stammen kann:

  • Verpackung: Abrieb von PET-Flaschen oder PE-Verschlüssen
  • Herstellungsprozess: Rückstände aus Produktionsanlagen oder Zutaten wie Wasser, Zucker und Aromen
  • Einzelfälle: Besonders belastete Proben deuten auf externe Eintragsquellen hin, etwa durch PVC-Bestandteile in Produktionslinien

Wie kann man die Aufnahme von Mikroplastik reduzieren?

Konsument:innen können selbst dazu beitragen, die Belastung zu verringern:

  • Plastik und Hitze vermeiden – Keine heißen Getränke aus Plastikbechern, keine Lebensmittel in Plastik erhitzen
  • Plastikflaschen nicht schütteln oder in der Sonne lagern
  • Plastikalternativen nutzen – Glasflaschen, Metallmahlwerke, Holzschneidebretter
  • Wenig verarbeitete Lebensmittel bevorzugen – Da hochverarbeitete Produkte oft mehr Eintragspfade für Mikroplastik haben
Categories
Aktuelles Uncategorized

Einfluss von Mikroplastik auf Wolkenbildung

Wiener Meteorologe Andreas Stohl und sein Team vom Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Wien untersuchen den Einfluss von Mikroplastik auf die Eiswolkenbildung. Mikroplastik bleibt bis zu sieben Mal länger in der Atmosphäre als zum Beispiel Wüstensand, da es leichter ist und auch seine im Vergleich zu runden Sandkörnchen unregelmäßige Form trägt dazu bei.

Categories
Aktuelles

Kunststoffprodukte im Weingarten

Am 29. Jänner wurde im Rahmen des Projekts NETmicroplastic einen Webdialog mit Winzer:innen organisiert, um über die Verwendung von Kunststoffanwendungen und Alternativen im Weinbau zu sprechen. Das Fachmagazin „Der Winzer“ war dabei und hat zum Dialog einen Artikel verfasst.

Categories
Aktuelles Bündnis Presse

Jahresbericht 2024

Unter dem Leitspruch „Der Zukunft verpflichtet“ arbeitet das bündnis mikroplastikfrei seit 2021 daran, Mikroplastikeinträge in die Umwelt zu reduzieren. Mit 40 Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung vereinen wir Expertise, um bestehende Lösungen voranzutreiben und Strategien für eine mikroplastikfreie(re) Zukunft weiter zu entwickeln.

Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit im Bündnis und laden Sie sich den Jahresbericht 2024 herunter.

Categories
Aktuelles News Veranstaltungen

Save the Date: Verpackung im Wandel

Die im Februar 2024 vom Europäischen Parlament verabschiedete EU-Verpackungsverordnung stellt einen bedeutenden Schritt zur Reduzierung von Verpackungsabfällen und zur Förderung der Kreislaufwirtschaft dar. Ziel der Verordnung ist es, den Anstieg von Abfallmengen zu bekämpfen und einheitliche Vorschriften im Binnenmarkt zu schaffen. Zu den zentralen Maßnahmen gehören die Reduzierung von Verpackungen, das Verbot bestimmter Einwegverpackungen ab 2030, sowie strenge Anforderungen an die Recyclingfähigkeit von Verpackungen. Darüber hinaus werden die Wiederverwendung von Verpackungen gefördert und der Einsatz von “Ewigkeitschemikalien” in Lebensmittelverpackungen eingeschränkt. Bevor die Vereinbarung in Kraft treten kann, muss sie noch formell vom Europäischen Rat gebilligt werden.

Diskutieren Sie mit Expert:innen über die Auswirkungen der EU-Verpackungsverordnung auf Umwelt und Wirtschaft! Seien Sie Teil des Think Tanks, in dem Chancen und Herausforderungen dieser neuen Regelung beleuchtet werden..

Topics:

  • Verbot von Einwegverpackungen aus Kunststoff ab 2030
  • Zielvorgaben zur Reduzierung von Verpackungsabfällen bis 2040
  • Förderung der Wiederverwendung und Einführung strenger Recyclingquoten
  • Kompostierbare Verpackungen und Produkte

Sprechen wir darüber, wie sich die Kreislaufwirtschaft künftig aktiv gestalten lässt!

Wann: Dienstag, 26. November 2024

Uhrzeit: 16.00 Uhr

Ort: Erste Bank Campus | Am Belverdere 1 | 1100 Wien

Anmelden zur Veranstaltung können Sie sich hier.

Categories
Aktuelles News Veranstaltungen

Gastbeitrag auf retail.at

Lebensmittelverpackungen sind eine Quelle für Mikroplastik, wenn sie fälschlicherweise in die Biotonne gelangen. Das bündnis mikroplastikfrei entwickelt Lösungen, um abbaubare Verpackungen in Bereichen wie Brot, Obst und Gemüse zu fördern. Dadurch kann Mikroplastik im fertigen Kompost vermieden werden. Erfahren Sie mehr über die Lösungsstrategien des Bündnisses und wie abbaubare Materialien die Kreislaufwirtschaft unterstützen im Gastbeitrag von Geschäftsführer Daniel Steinitz auf retail.at.

Den Artikel lesen Sie hier.