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Forschungsprojekt untersucht fortgesetzten biologischen Abbau kompostierbarer Kunststoffe im Boden

Ein neues deutsch-österreichisches Forschungsprojekt untersucht, wie sich Fragmente zertifiziert kompostierbarer Kunststofffolien unter realen Bedingungen im Boden biologisch weiter abbauen. Im Fokus steht die Frage, wie schnell mögliche Rückstände, die nach der Kompostierung im Kompost verbleiben, durch Bodenmikroorganismen weiter zersetzt werden. Dafür werden in Österreich und Deutschland Komposte aus Praxisanlagen hergestellt, auf Böden ausgebracht und über bis zu 24 Monate wissenschaftlich begleitet.

Beteiligt sind Forschungseinrichtungen wie die Universität Wien, die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) und die ETH Zürich. Getragen wird das Projekt vom bündnis mikroplastikfrei und der Initiative natürliche Kreislaufwirtschaft (INAK). Ziel ist es, wissenschaftliche Grundlagen für den sinnvollen Einsatz kompostierbarer Materialien zu schaffen, Mikroplastikeinträge besser zu bewerten und künftige regulatorische Entscheidungen fundiert zu unterstützen.