Das Problem

Wir finden es mittlerweile überall, vom Gletscher über den Boden bis zum Wasser und in verschiedenen Farben und Größen: Plastik in allen Farben. Und in allen Größen: Makroplastik, das man noch sehen und angreifen kann. Aber eben auch Mikroplastik, dessen Partikel zwischen 5 Millimeter und 1 Mikrometer klein sind. Und dann gibt es auch das noch einmal kleinere Nanoplastik.

Weil es sich um ein noch relativ junges Problem handelt, sind seine gesundheitlichen und ökologischen Folgen für uns und vor allem für die Generationen nach uns noch weitgehend unbekannt. Doch dass Mikroplastik im menschlichen Körper und im Lebenskreislauf der Natur nichts zu suchen hat, ist auch ohne Studien klar. Schon allein wegen des Umstandes, dass viele Kunststoffe giftige Weichmacher enthalten.

Mikroplastik entsteht grob gesagt, wenn Plastik nicht in der gelben Tonne und damit im Recycling bzw. in der Abfallverwertung landet.  Sondern im Freien. Dort reiben es Sonne, Wind und – wenn es in Gewässer gelangt – Wellen in immer kleinere Teilchen auf. Wasser und Wind sorgen für die weltweite Verbreitung.

Das Problem sind allerdings nicht nur Verpackungen und Produkte aus Kunststoff, der zu Mikroplastik zerfällt. Das Problem ist auch all das Mikroplastik, das durch den Abrieb von Autoreifen und Schuhsohlen anfällt. Und das Problem ist zuguterletzt auch all das Mikroplastik, das Duschgels, Shampoos und Zahnpasten ganz bewusst als Zusatz mit Peeling-Funktion hinzugefügt wird.

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